AHNA ist aus einem nicht eingelösten Versprechen entstanden.
Als Kind bin ich damit aufgewachsen, meiner Mutter dabei zuzusehen, wie sie Räume mit intuitiver Leichtigkeit verwandelte. Sie richtete nicht einfach ein. Sie hauchte jedem Winkel Leben ein. Sie wusste, dass vier Wände zu einem Rückzugsort werden können, dass die Ordnung der Dinge eine Form von Liebe sein kann. Durch sie habe ich ein Geheimnis verstanden: ein Zuhause ist lebendig, wenn es uns widerspiegelt.
Im Jahr 2010 ist sie mit 38 Jahren von uns gegangen. Viel zu früh. In einem Moment, in dem ihre Notizbücher voller erträumter Reiseziele waren, voller Welten, die sie entdecken wollte. Diese Reisen waren ihr Horizont. Ein Versprechen an sich selbst, überzeugt davon, dass sie eines Tages Wirklichkeit werden würden.
Aber... Sie haben nie stattgefunden.
Doch das, was sie mir hinterlassen hat, diese Fähigkeit, Schönheit zu erschaffen, Räumen eine Seele zu geben ist in mir lebendig geblieben. Und so habe ich verstanden, dass ich ihre Geschichte auf eine andere Weise weiterführen kann. Nicht, indem ich sie betrauere, sondern indem ich sie reisen lasse.
So entstand AHNA: eine Marke, in der ihre Gesten, ihre Sensibilität und ihr Traum vom Reisen eine neue Form finden. Jede Kreation trägt etwas von meiner Mutter in sich und überschreitet an ihrer Stelle die Grenzen, die sie so gern durchquert hätte.
Jede Kollektion ist direkt von Madagaskar inspiriert, meiner Heimat: von Landschaften, die in mir verwurzelt sind, von Mustern, die alte Geschichten flüstern, von Erinnerungen, die nicht verblassen. Und, im Hintergrund, auch von ihr. Von ihrem Blick, der jede Kreation leitet.
Jedes AHNA-Stück trägt ein Fragment ihres Traums in sich und reist dorthin, wohin sie nicht gehen konnte.